Warum sieht die Internetseite heute so anders aus?

Der langjährige frühere Nutzer der Domain weinentdecker-werden.de traf 2019 die Entscheidung, die Domain nicht weiter verwenden zu wollen.

Prima – denn damit wurde der Weg frei, die Domain als zentrale Plattform für echte Weinentdecker zu nutzen, für alljährliche weltweite Expeditionen zum Thema Wein und für aufregende Heldenreisen.

Mit der Entscheidung des früheren Nutzers, die Domain nicht weiter nutzen zu wollen, wurde die alte Website hier offline geschaltet und stattdessen die neue Website installiert – mit neuem Design und neuem Storytelling. Deshalb sieht die Seite jetzt anders aus.

Warum macht Ihr diese Internetseite überhaupt?

1. Kompetenz
Weil wir es einfach können: technisch und inhaltlich genauso wie fachlich und medial.

2. Qualitätsbewusstsein
Weil wir einfach riesige Freude daran haben, das Thema Weinentdecker werden so gut wie irgendmöglich umzusetzen.

3. Leidenschaft
Weil wir selbst leidenschaftliche Weinentdecker sind und diese Passion gerne mit anderen teilen.

4. Fürsorge
Weil das Storytelling rund um echte Weinentdecker einfach zu schön, zu grandios und zu spannend ist, um es stumpfen Verwaltungsmenschen und ihren Helfern zu überlassen zum Kaputtverwalten.

Was habt Ihr davon, wenn ich Entdeckerweine bestelle?

Gar nichts. Null. Nüscht. Nix. Denn es gibt keinerlei finanzielle Verflechtung zwischen uns und den Online-Händlern, zu denen wir verlinken. Es gibt keine Provisionen, keine Kickbacks und auch sonst keine finanziellen Vergütungen.

Insofern macht das für uns überhaupt keinen Unterschied, ob du dir die Entdeckerweine kommen lässt oder nicht. Einen Unterschied macht es nur

1. für jeden einzelnen Händler – denn da bemühen wir uns redlich, kleinen Fachhändlern mit ambitioniertem Online-Sortiment den Vorzug zu geben gegenüber Bestell-Plattformen, die zu börsennotiertenen Konzernen gehören oder eiskalt mit Venture Capital hochgezogen werden.

2. für dich persönlich – weil du ohne selbst zu bestellen nur vom Hörensagen oder über Erzählungen Dritter an den Expeditionen teilnehmen kannst, statt selbst mit Haut und Haar live dabei zu sein. Und das wäre schade.

Muss ich bei jeder Order wieder Versandkosten zahlen?

Auf die Versandkosten, die jeder verlinkte Händler für die Zusendung von Entdeckerweinen berechnet, haben wir ebenso wenig Einfluß wie auf die Preise der Weine.

Insofern: Ja – bei jeder neuen Order von Entdeckerweinen fallen in der Regel auch neue Versandkosten an. Wir finden das selbst auch ärgerlich – und versuchen für die Zukunft einen besseren Weg zu finden.

Aber bis dahin betrachte die Versandkosten doch bitte einfach als “Reisekostenbeitrag zur Expedition”.

Angenommen, du lässt dir alle siebzehn Entdeckerweine von siebzehn unterschiedlichen Händlern kommen und zahlst jedes Mal, sagen wir mal: sieben Euro Versandkosten – dann macht das in Summe immer noch weniger als 120 Euro Reisekosten für die gesamte Expedition.

Wie weit würdest du im echten Leben mit 120 Euro kommen – per Auto, per Bahn, per Flugzeug oder Schiff? Rund um die Welt? Über alle fünf Kontinente? Und wieder zurück nach Hause?

Ja, die Versandkosten sind ärgerlich – aber wir halten unsere Weinentdecker-Expeditionen unterm Strich immer noch für den kostengünstigsten, klimaschonendsten und CO2-freundlichsten Weg, die aufregende Welt der Weine zu erobern.

Habt Ihr was gegen deutsche Weine?

Ganz im Gegenteil! Wir haben höchsten Respekt vor einer ganzen Reihe deutscher Winzer. Viele davon kennen wir persönlich. Und mit einigen verbindet uns ein freundschaftliches Verhältnis.

Aber auf weinentdecker-werden.de sprechen wir ausdrücklich von Abenteuern, von Heldentaten, von Herausforderungen, von Expeditionen und Entdeckungen auf unbekanntem Terrain. Das findet man in aller Regel nicht vor der eigenen Haustür.

Deshalb haben wir uns als eines der ehernen Grundprinzipien auferlegt: Dem “german winewunder” huldigen wir gerne, oft und immer wieder, zum Beispiel hier oder hier oder hier.

Aber auf weinentdecker-werden.de spannen wir einen größeren Bogen, nämlich den internationalen, und begeben uns auf Heldenreisen weltweit, ausdrücklich jenseits der deutschen Landesgrenzen.

Denn: Dass eine neue Generation deutscher Winzer heute so glänzend dasteht, hängt ursächlich genau damit zusammen, dass sie nicht engstirnig und vernagelt in ihrem Dorf stehengeblieben sind, sondern den Blick geöffnet haben, die Welt besucht und ihren Horizont erweitert haben.

Wenn dieser offene Blick über den eigenen Glasrand so viele deutsche Winzer an die Weltspitze gebracht hat, dann kann es für echte Weinentdecker nicht so falsch sein, es genauso zu machen.

Was bedeutet eigentlich DWI-free?

“DWI” ist die Abkürzung für “Dreizehn-Weinregionen-Indoktrination” – also für eine Geisteshaltung, die so tut, als würde die Weinwelt nur aus den dreizehn deutschen Anbaugebieten bestehen. Und sobald man die deutsche Landesgrenze überquert, zack, hört das mit dem Wein schlagartig auf.

Diese Art von ewiggestrigem Hurra-Patriotismus finden wir vollkommen unangemessen. Deshalb legen wir Wert darauf, dass unsere Weinentdecker-Wochen ohne diese Form nationalistischer Propaganda auskommen.

Denn wie falsch diese Geisteshaltung ist, weiß jeder, der schon mal einen Atlas durchgeblättert hat. Frankreich, Italien, Spanien, Übersee, sogar China – Wein wird heute weltweit angebaut. Und in immer besseren, spannenden Qualitäten.

Wer das leugnet, hat entweder gewaltig einen an der Waffel oder ist ein verpeilter Ewiggestriger. Aber: Es gibt Menschen, die diese Art Geisteshaltung rausposaunen. Immer und immer wieder. Weshalb es zwar nicht wahrer wird, aber umso indoktrinierender.

Dabei ist es doch so: Ohne den Blick weit über die deutschen Grenzen hinaus, zum Beispiel nach Burgund, Bordeaux, Kalifornien, Australien, wäre manches deutsche Weingut in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten gar nicht so hoch im Ranking gestiegen – ohne diesen Transfer von Wissen von außerhalb.

Mancher Jungwinzer, den man heute spricht, entschuldigt sich schon fast dafür, wenn er nach der Ausbildung oder dem Studium in Geisenheim nicht im Ausland unterwegs war, um Erfahrungen zu sammeln und seinen Horizont zu erweitern.

Ein Wein ist eben nicht per se ein guter Wein, nur weil er aus Deutschland kommt. Gerade hierzulande gibt es auch reichlich Weine, die eine Beleidigung für jeden guten Winzer sind und eigentlich in den Ausguss gehören.

Warum? Weil guter Wein keine Frage von Nationalität ist oder von Landesgrenzen. Sondern das Ergebnis konsequenter, harter Arbeit. Viele Winzer in Deutschland machen das – aber noch mehr in anderen Ländern der Welt. Und viel zu viele Winzer – auch deutsche – eben nicht. Wer das leugnet, betreibt bösartige Indoktrination.

Plant Ihr auch für die kommenden Jahre Expeditionen?

Aber, na klar doch! Die Weinentdeckerwochen für echte Weinentdecker sind eine Auszeit vom Wein-Alltag, eine Heldenreise hin zu aufregenden Abenteuern und spannenden Challenges. 

So viel Aufregung will man garantiert nicht jeden Tag haben. Aber ein Mal im Jahr, wie ein Urlaub, als Auszeit vom Alltag über einige Wochen, ist das jedes Mal wieder ein unvergessliches Erlebnis.

Die nächsten Weinentdecker-Wochen für echte Weinentdecker kommen garantiert, wieder im Herbst, im nächsten Jahr – versprochen!

Kann ich irgendwas tun, um schon jetzt bei kommenden Expeditionen dabei zu sein?

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Und was, wenn ich noch ganz andere Fragen habe?

Dann einfach eine E-Mail an hilfe@weinentdecker-werden.de.

Und wenn die Frage von allgemeinem Interesse ist, findest du die Antwort schon in Kürze hier.